Piranjazz Pressezitate
…Benefizkonzerts für amnesty international durch die Gruppe Piranjazz im Club Habana.
Ungewöhnliche und experimentelle Klänge, die durchwegs auf elektronischen
Instrumenten erzeugt werden, sind die Markenzeichen dieses Ensembles, das aus
Gerhard Legat (Gitarre), Peter Zorn (Violine) und Wolfgang Herrneder (Bass)
besteht.
(Amberger Zeitung 22.2.2005) …
Ein Trio fischt nach Musik mit Biss
Piranjazz ist seit zehn Jahren die etwas andere Amberger Band
AMBERG. Seit zehn Jahren tummeln sie sich in den Musikgewässern
in und um Amberg, die drei Piranjazz. Natürlich haben sie mit ihrer besonderen
Art Aufsehen erregt. Schließlich sind sie keine harmlosen, schnulzigbunten
Fischlein, sondern Musiker mit Biss. Und davor hat sich das Amberger Publikum
anfangs schon ein bisschen gefürchtet, stand irritiert vor den atonalen
Melodien und der provokanten Stilrichtung …
(OWZ 16.2.2005)
Vom Feinsten war nicht nur die musikalische Umrahmung durch die
"Piranjazz". Das Musikertrio Legat-Herrneder-Zorn existiert zehn
Jahre und lieferte die Musik….
(Amberger Zeitung 5.10.2004)
Ihr Klang passt in keine Schublade, weder in die der Neutöner noch in die der
Freejazzer. Man muss sie selbst gehört haben um begeistert zu sein …
(Amberger Zeitung Februar 2001)
Daneben standen die Musiker: Kapazitäten, die ansonsten in großen Orchestern ihren Platz haben.
… brachten sie eine ungewöhnliche und doch bezaubernde Musik in die alte Halle. Klassische Klänge
formten die Meister neu und betraten so musikalisches Neuland. …
(Amberger Nachrichten Februar 2001)
"Wir machen keine Hintergrundmusik"
Interview mit Piranjazz: Zeitgenössische Musik in dieser Form ist in Amberg "schon etwas Besonderes"
AMBERG.(msc) Die Neujahrsraketen sind längst verflogen. Aber Piranjazz
zünden noch jede Menge Heuler und Kracher in ihrem Stück "Feuerwerk",
einer der insgesamt 125 Eigenkompositionen. Ob Korken oder Kadenzen, die drei
Musiker Dr. Gerhard Legat, Wolfgang Herrneder und Peter Zorn lassen es knallen
- musikalisch. Sie experimentieren und improvisieren mit allem, was auf ihren
Instrumenten Geige, Gitarre und Bass möglich ist. …
…zeitgenössische, experimentelle Musik vom Feinsten. ...
... die Musiker mit Biss, sensibler Melodik und musikalischer Angriffslust. …
(Amberger Zeitung 17.1.2005)
Zeitgenössische, experimentelle Musik lieferten passend zur Vernissage Piranjazz. Ob Tango oder "Feuerwerk",
die drei Musiker Dr. Gerhard Legat, Wolfgang Herrneder und Peter Zorn ließen rhythmisch die Funken sprühen.
Sie experimentierten und improvisierten mit allem, was auf ihren Instrumenten Geige, Gitarre und Bass nur möglich war.
Das Publikum war davon begeistert, zeigte an der sensiblen Melodik, musikalischen Ironie und Eleganz reges Interesse
und zollte den "Musikern mit Biss" reichlich Applaus.
(Amberger Zeitung 18.9.2006)
…, keine besseren als „Piranjazz“ mit ihren ureigenen Notengebilden hätten die Ausstellungseröffnung begleiten können.
(Mittelbayerische Zeitung, 19.9.2006)
Jazz ist nicht immer "nur" Jazz
Moderner Crossover im Zeichen der Improvisation: Piranjazz im Club Habana
Amberg. (wru) Die Improvisation ist die Grundlage für Jazz. Jazz ist anspruchsvolle Musik für anspruchvolle Hörer. Liest man den Bandnamen "Piranjazz" geht man als uninformierter Musikinteressierter von einem undurchschaubarem Free-Jazz-Konzert aus, das einen als "Otto-Normal-Hörer" spätestens nach den ersten Minuten total überfordert und an die Grenzen des eigenen Musikverständnisses stoßen lässt. Dass Improvisation auch völlig anders präsentiert werden kann, bewies das Trio "Piranjazz" am Mittwochabend im Habana Club.
Grenzenlose Musik
Das Konzert mit dem Titel "Metaphonia" war eindeutig alles andere als gewöhnlich. Die drei Herren Gerhard Legat (E-Gitarre und Stimme), Peter Zorn (E-Geige) und Wolfgang Herrn-eder (E-Kontrabass) rissen von Anfang an jegliches musikalische Schubladendenken in Grund und Boden.
Auf der Basis musikalischer Sicherheit spielte sich das Trio durch ein abwechslungsreiches Potpourri aus Stilrichtungen. Egal ob Jazz, Rock oder Klassik, alles wurde zu einem homogenen Fluss verwoben. An einigen Stellen wurden die Klangwelten durch selbst geschriebene Gedichte von Gerhard Legat unterstützt. Diese nach eigener Aussage "die Musik untermalenden" Wortakrobatiken setzten ein i-Tüpfelchen auf die einzigartige Darbietung dieser Formation.
Visuelle Klangwelten
Was ist die Grundintension von Musik? Geht es nach dem Verständnis von "Piranjazz", dann ist es das Erzeugen von Bildern und individuellen Assoziationen bei den Zuhörern und bei den Musikern selbst. Diese Theorie wurde dem geneigten Zuhörer von der ersten Sekunde an sehr intensiv vermittelt und in die Praxis umgesetzt. Egal, ob es Aussagen wie "das hört sich an wie ein Soundtrack zu einem David-Lynch-Film" oder "die Mischung aus dieser Musik und den bedeutungsschwangeren Texten lässt mich den Naturgewalten näher sein" waren, das Publikum war von den sphärischen Klängen der Musiker fasziniert.
Natürlich setzte diese eigenwillige Art des Musizierens ein gewisses Maß an Bereitschaft zum "darauf Einlassen" voraus: Ging man diesen Schritt jedoch mit, wurde man mit außergewöhnlichen Gefühlsmomenten und bildlichen Klangwelten belohnt. Der eine oder andere mag diese Art von Musik als wirres Gefummel abtun - für den etwas anders denkenden Musikgenießer ist das Schaffenswerk von Piranjazz aber der Himmel auf Erden. Und Jazz ist eben doch nicht immer "nur" Jazz.
(Der neue Tag, 17.11.2007)
Sonderausstellung zum 30-jährigen Bestehen des Theuener Museums
Im Fundus ihrer Noten und Musikkenntnisse suchten auch die drei Piranjazzer: der Kinderarzt Dr. Gerhard Legat, der Mathematiker und Physiker Peter Zorn und der Musiklehrer Wolfgang Herrneder. Piranjazz spielen mit Gitarre, Geige und Bass nur Eigenkompositionen und -improvisationen, das ist eigenwillig, kreativ, experimentell und gab den passenden Rahmen ab für diese Eröffnung.
(Der neue Tag, 7.4.2008)
Extravagante Jazz-Musik

Sie schnappten nicht nach Luft, sondern spielten Musik mit Biss. Piranjazz alias Gerhard Legat (links), Peter Zorn und Wolfgang Herrneder (rechts) jazzten am Freitagabend im Luftmuseum. Das Trio spielt in dieser Besetzung seit 1994 zusammen. In dieser Zeit entstanden rund 200 zum Teil sehr extravagante Kompositionen. In den musikalischen Fluss der Piranjazz ließen die Musiker Gedichte aus dem Zyklus "Gesänge des Nordwindes" von Gerhard Legat einfließen.
(Der neue Tag, 17.11.2009)
Buchstaben der Lyrik provozieren Klangwelten
Das Trio Piranjazz begeistert sein Publikum mit einem Benefizkonzert für die Orgel von Dreifaltigkeit

Unter dem Titel "Lyrik, alte Tradition in aktueller Ästhetik" schuf das Trio Piranjazz mit Gerhard Legat (E-Gitarre), Peter Zorn (E-Geige) und Wolfgang Herrneder (E-Bass) auf Einladung des Fördervereins zur Orgelsanierung Hl. Dreifaltigkeit textliche und musikalische Klangwelten abseits gängiger Hörgewohnheiten. …
Die gebotene Wortakrobatik erwies sich als hervorragendes Pendant zu den sphärischen Klängen des Musikertrios, die Themen "Genesis" und "Apokalypse" oder "Fortschritt" schufen ausreichenden Stoff, um Assoziationsräume zu erschließen und entfalten. Das Publikum ließ sich mitnehmen auf diese Reise auch ins Ungewisse, um begeistert zurückzukehren mit seinem Beifall für das Musikertrio.
(Amberger Zeitung 30.11.2010)